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Die Planungen werden konkret

31.10.2014
Die Planungen werden konkret

Nun sind wir zur Nachbesprechung der Bauchspiegelung und zur Planung des weiteren Vorgehens wieder in der Kinderwunsch-Klinik gewesen. Die Bauchspiegelung hat gezeigt, dass die Einleitet nur leichte Veränderungen am äußeren Gewebe aufgewiesen haben, woraus geschlossen wird, dass die innere Schleimhaut womöglich noch intakt ist.

Wow, von gefühlten 1% Schwangerschaftswahrscheinlichkeit wieder auf 80%?!

Die weitere Planung sieht also nun wie folgt aus: Wir reichen den Behandlungsplan bei der Krankenkasse ein, erhalten in ca. 5 Tagen die Zusagen (Knappschaft), lassen die Heranreifung der Eizelle oder, medizinisch gesprochen, des Follikels mittels Ultraschall alle zwei Tage überprüfen (ab dem 10. Zyklustag) und lösen bei einer Größe von 18mm den Eisprung (Ovulation) aus. Hierzu wird eine Spritze mit humanem Choriongonadotropin (hCG) gesetzt. Am folgenden Tag müssen meine Frau und ich wieder in die Kinderwunsch-Klinik zur Samenspende, Aufbereitung des Sperma und der anschließenden Einspülung in die Gebärmutter. Dieses Verfahren nennt sich dann Insemination.

Wenn zwei Versuche erfolglos bleiben, wird die Reifung des Follikels mit Hormonen unterstützt, bei weiteren erfolglosen Versuchen ist aber dann doch die in vitro fertilisation (IVF) geplant.

Hoffen wir mal, dass es nicht soweit kommen muss.

Im Hinterkopf haben wir aber auch schon alternative Pläne entwickelt, sollte der Kinderwunsch unerfüllt bleiben. Wir brauchen etwas worauf wir hin fiebern und uns freuen können. Wir würden dann ein Haus kaufen und ausbauen. Eigentlich auch ein schöner Gedanke.

Wenn ich ehrlich bin, rechne ich kaum mehr damit jemals ein eigenes Kind in den Armen zu halten. Adoption kommt aber auch nicht in Frage, da das bürokratische Prozedere zu aufwendig, nervenaufreibend und auch zu „kühl“ ist. Die Wartezeit und ständige Bereitschaft, gleich morgen ein Kind aufnehmen zu können, schreckt mich total ab.

 

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