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Leihmutterschaft

Gesellschaftlich

Leihmutterschaft – Der einfache Weg zum Wunschkind

07.03.2017
Helges Gedanken zu Leihmutterschaft

Im Laufe meines Kinderwunsches habe ich Grenzen übertreten, die ich vorher für unüberwindlich hielt. Jetzt, wo nahezu auszuschließen ist, dass meine Frau selbst ein Kind austragen kann, habe wir den Blick wieder schweifen lassen. Wir haben in der Kinderwunsch-Landschaft nach anderen Wegen geschaut und eine neuen Grenze entdeckt, die zur Leihmutterschaft.

Der Weg zu eigenen Kindern kann lang sein. Bei uns begann er mit einem wagen „Lass uns mal die Pille absetzen“, schlängelte sich vorbei am ersten Frust, Untersuchungen beim Frauenarzt, einem Besuch beim Urologen, ersten Hormonpräparaten, Ernährungsumstellungen, Temperaturmessung, Sex nach Plan und führte dann zu einer Kinderwunsch-Klinik. Als auch dort die ersten Operationen und IUIsIntrauterine Insemination keine Resultate brachten, blieb nur eine ICSIIntrazytoplasmatische Spermieninjektion.

Erst nachdem diese erfolglos war, stand plötzlich die Frage im Raum: Wollen wir ein Kind adoptieren? Diese Frage haben wir für uns verneint. Einige der Gründe habe ich schon verbloggt. Doch bei dieser Möglichkeit bleibt es in der heutigen Zeit nicht mehr.

Die weitere Alternative: eine Leihmutter.

Ich frage mich, wie weit möchte ich gehen, um meinen Traum von eigenen Kindern zu verwirklichen. Welche Aspekte und Umstände würde solch ein Verfahren mit sich bringen. Kann ich es ethisch und moralisch vertreten? Puh, das Thema ist komplex, anspruchsvoll und muss wohl ausführlicher behandelt werden.

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